ACDsee

Ebenfalls ein Klassiker ist das Programm ACDSee. Mittlerweile (Feb. 2005) liegt es in der Version 7.0 vor.
Es bewältigt auch große Bildersammlungen und sortiert und durchsucht sie sehr schnell. Hunderte von Miniaturen können durchgescrollt werden; und das rasend schnelle ohne Verzögerungen.
Wahrscheinlich gibt es keine andere Fotosoftware mit der Sie soviel Zeit sparen können.
Die ACDSee Digitalfoto-Software unterstützt mehr als 50 der gängigsten Foto- und Multimediaformate, inklusive:

• JPEG
• TIFF
• PSD
• MP3
• MPG
• WMV
• GIF
• WAV
• MPEG
• MOV
• BMP
• RAW

Der ACDSee-Bildschirm ist in seiner Aufteilung sehr flexibel. Mehrere Fenster für unterschiedliche Bereiche können eingerichtet und in ihrer Größe angepasst werden: Ein Fenster zeigt die Ordnerstruktur (alternativ einen Kalender, das Stichwortverzeichnis oder eine Vorschau), im zweiten lässt sich der Inhalt eines Ordners in Miniaturen darstellen, ein drittes Fenster zeigt die Bildeigenschaften und im vierten schließlich wird eine Bildauswahl dargestellt. Ein fünftes Fenster zeigt eine Bildvorschau. Wenn der Anwender nicht mehr mit den vielen Fenstern zurecht kommt, kann er über die Option „Layout neu einstellen“ wieder eine gewisse Ordnung auf dem Bildschirm schaffen.

Der ACDSee Fotomanager hat einen integrierten Fotoeditor. Sie müssen kein Experte sein (aber man wird Sie dafür halten), wenn Sie Ihre Fotos mit den hervorragenden Bearbeitungs-Tools aufwerten und diese nutzen zur/zum

• Rote-Augen-Korrektur
• Scharfzeichnen
• Ausschneiden
• Einstellen der Belichtung
• Enfernen von Bildrauschen
• Größenanpassung
• Drehen
• Dateiformat-Konvertierung
• Und vieles mehr...



Sehr praktisch ist das Viewer-Fenster mit Symbolleiste, in dem die Fotos fast bildschirmgroß dargestellt werden. Hier lassen sich die Bilder gut beurteilen und aussortieren sowie erste Bearbeitungen wie Drehen oder Vertonen durchführen. Außerdem steht ein echter Vollbildmodus zur Verfügung, der das Foto ohne störende Leisten Bildschirm füllend darstellt. In diesem Modus können die Bilder ebenfalls durchgeblättert und gezoomt werden oder als Diashow ablaufen.

ACDSee liest die Miniaturen zunächst in die Datenbank ein, dann kann man die Bilder kategorisieren und mit Stichwörtern und Notizen versehen. Stichwörter lassen sich bequem aus einer Liste abrufen, die beliebig erweiterbar ist.

Die Suchfunktionen von ACDSee sind sehr vielfältig. Während sich die Schnellsuche auf die vom Benutzer ausgefüllten Datenbankfelder wie Beschriftung, Stichwörter, Notizen oder Kategorien beschränkt, durchforstet das Programm bei der erweiterten Suche sämtliche Felder, die zu den Eigenschaften einer Datei gehören. Das sind unter anderem auch die Exif-Daten von der Kamera.

Die üblichen Bildbearbeitungsfunktionen zur Belichtungs-, Farb- und Schärfekorrektur sind in ACDSee vorhanden, aber nicht ganz einfach zu bedienen. Farbrauschen und rote Augen können entfernt, die Bilder beschnitten, in der Größe verändert und mit Effekten versehen werden. Ein Batch-Modus sorgt dafür, dass auch eine größere Anzahl von Dateien schnell umbenannt oder in ein anderes Format konvertiert werden kann. Wer mehr Funktionen für die Bildbearbeitung benötigt, kann die Fotobearbeitungssoftware ACD FotoCanvas hinzunehmen, die sich nahtlos in ACDSee integriert.

FotoCanvas enthält Misch- oder Zeichenwerkzeuge wie Klonen, Airbrush, Lasso oder Zauberstab. Ein weiteres, auf ACDSee abgestimmtes Tool ist FotoSlate, das die Druckfunktionen verstärkt und unter anderem Fotoalben, Grußkarten, Kalender oder Kontaktabzüge erstellt.

Diashows erstellt ACDSee mit zahlreichen Überblendeffekten und eingebetteten Audiodateien von der Kamera oder der Nachvertonung im Programm. Es lassen sich aber auch wav-Dateien mit Bildern verknüpfen. ACDSee bezieht auch in Unterordnern gespeicherte Bilder in eine Diashow ein. Der Anwender kann das Anzeige-Intervall und die Bildreihenfolge festlegen sowie Texte einfügen. Möchte man eine Diashow an Freunde weitergeben, speichert man sie als exe-Datei ab, so dass sie auf jedem Rechner abgespielt werden kann. Auch HTML-Webseiten für Online-Fotoalben fertigt ACDSee an.

Ein integriertes Brennprogramm erstellt Archiv-CDs, so dass man bei Engpässen auf der Festplatte die Bilder löschen kann. Minibilder bleiben auf der Festplatte und stehen für Sortieren und Suchen zur Verfügung.

Durch den großen Funktionsumfang und vielfältige Navigationsmöglichkeiten ist die Software für Einsteiger nicht ganz einfach zu bedienen. Im Netz gibt es eine zeitlich begrenzte Testversion zum Download (http://www.acdsystems.com).

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