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Fotolexikon

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OPTISCHE ACHSE
Symmetrieachse optischer Systeme, die bei unver-schwenkten Objektiven senkrecht zur Bildebene durch die Krümmungsmittelpunkte der Linsen und Linsengruppen verläuft.

OBJEKTEBENE
Als Objektebene (Gegenstandsebene) wird die Ebe-ne bezeichnet, in der sich das Aufnahmeobjekt be-findet. Sie ist bei unverschwenkten Objektiven mit der Schärfenebene deckungsgleich und wird in der Bildebene scharf abgebildet.

OBJEKTIVEBENE
Begriff aus der Großformatfotografie, der die Ebene der Frontstandarte bei verstellbaren Fachkameras bezeichnet. Bei Tilt&Shift-'! Objektiven gilt die vorde-re Seite der Verschwenk-Einrichtung als Objektiv-ebene.

OBJEKTIVFASSUNG
Die Objektivfassung (der Objektivtubus) ist ein Hohl-zylinder aus Metall oder Kunststoff, in dem die Lin-sen und Linsengruppen mit höchster Präzision in genau berechneten Abständen positioniert und zen-triert sind.

ÖFFNUNGSVERHÄLTNIS, RELATIVE ÖFFNUNG
Die relative Öffnung gehört neben der Brennweite zur "Visitenkarte" eines Objektivs. Nach der Definition bezeichnet man das Verhältnis des Durchmessers der vollen Eintrittspupille zur Brennweite als relative Öffnung. Die Eintrittspupil-i le ist, vereinfacht ausge-drückt, das virtuelle Bild der Blendenöffnung, das beim Betrachten eines Objektivs durch die Frontlinse sichtbar (und messbar) ist. Wenn ein Objektiv mit Brennweite 90 mm eine relative Öffnung von 1:2 auf-weist, dann hat die Eintrittspupille einen Durchmes-ser von 45 Millimeter. Daraus folgt, dass der wirk-same Durchmesser der Frontlinse nicht kleiner als 45 Millimeter sein darf. Die relative Öffnung wird auch Öffnungsverhältnis, Anfangsöffnung oder Lichtstärke genannt und entspricht der größten Blendenöffnung beziehungsweise der kleinsten Blendenzahl. Die Bezeichnung Lichtstärke ist aber irreführend, weil das Öffnungsverhältnis einen rein mathematischen oder geometrischen Wert darstellt, der die tatsäch-liche Lichtdurchlässigkeit (Transmission) eines Ob-jektivs außer Acht lässt.

OPTISCHES GLAS
Das optische Glas ist ein Spezialglas mit besonderen Eigenschaften, das hauptsächlich aus Kieselsäure (Quarzsand), Metalloxyden (Kalkoder Bleiverbindungen) und Erdalkalimetallen (Natrium- oder Kaliumverbindungen) erschmolzen wird. Die Eigenschaften der optischen Gläser lassen sich durch die Filmebene Beimischung bestimmter Stof-fe, wie Lanthan, Molybdän, Wolfram, Thorium,Tantal, Barium, Kadmium oder Zink genau steuern. Hoch-brechende Spezialgläser mit anomaler Teildispersion werden eingesetzt, um das sekundäre Spektrum zu verringern. Diese tragen je nach Hersteller unter-schiedliche Bezeichnungen, wie ED (Extra Low Dis-persion), UD (Ultra Low Dispersion) oder SLD (Spe-cial-Low Dispersion). Sogar speziell gezüchtete Fluorit-Kristalle werden eingesetzt.

Optischer Zoom
Zoomobjektiv, bei dem die Vergrößerung durch ein Linsensystem – und nicht digital – erfolgt.


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