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Bildqualität, Bildformate, Bildgöße
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Bildqualität Bildformate
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Jede Digitalkamera kann die aufgenommenen Bilder in verschiedenen Formaten speichern.
Dies gilt enstprechend für Bilder die mit dem Scanner gamacht wurden. Im Prinzip gibt es für die digitalen Bilder und Grafiken unzählige Bildformte die sich wesentlich unterscheiden. Bei Digitalkameras konzentrieren sich die Formate im Wesentlichen jedoch auf JPG und TIF.
Um eine fotorealistische Wirkung zu erzeugen sind 8 bit Farbtiefe pro Farbkanal notwendig. Bei RGB ergeben sich dadurch 24 bit.
Ihnen sollte zumindest klar sein, dass die Qualität der Bilder und das was Sie später daraus machen wollen, entscheidend vom gewählten Bildformat abhängt.
Bildformate:
JPG:
Nahezu alle Kameramodelle speichern Ihre Bilder im JPG Fortmat. JPG ist sehr universell und kann auf jedem Computersystem verarbeitet werden. Interessant ist, dass im JPG Format auch die sogenanntetn EXIF Daten gespeichert werden können. Bei den EXIF Daten handelt es sich nicht um Bildinformationen, sondern um Aufnahmeinformationen. Es werden also alle Kameraeinstellungen, wie Belichtungszeit, Blende, Belichtungsprogramm, Weissabgleich usw. mit in der Datei gespeichert.
Das JPG Format ist im Web und Internet ebenfalls sehr beliebt. Dies liegt vor allem an der starken Komprimierung der Bilddaten. Die Kompriemierung kann stufenlos eingestellt werden. Bei sehr hoher Komprimierung erhalten Sie sehr kleine Dateien, die Bildqualität wird jedoch erheblich reduziert. Das Bild sieht unter Umständen sehr "pixelig" aus.
Als Beispiel dienen 3 Bilder wie sich die Komprimierung auf die Bildqualität auswirkt.
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Dateigrösse: 70 kb. Kompression: 20% Das Bild erscheint scharf und gut
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Dateigrösse: 60 kb. Kompression: 70% Im Himmel, bei den Ästen und beim Kirchturm erkennt man deutliche Qualitätsverluste
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Dateigrösse: 26 kb. Kompression: 90% Extremer Qualitätsverlust
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Bei den Digitalkameras wird das JPG Format je nach Hersteller wiederum in unterschiedliche Qualitätsstufen und Kompressionsstärken eingeteilt.
Bei Olympus Kameras (und andere) gibt es die Abstufungen und Einstellungen:
SQ = Standard Qualität -> mittlere Komprimierung, mittlere Bildqualität. Dies ist ein gutes Format auf Reisen, da die Dateigröße relativ klein bleibt, eine gute Qualität zum Anschauen am Computer oder Fernseher aber gewährleistet ist.
HQ = Hohe Qualität -> Wenig Komprimierung, hohe Bildqualität
SHQ = Sehr hohe Qualität -> fast keine Komprimierung, höchste Bildqualität, die Dateigrösse ist jedoch immer noch um einiges kleiner (bis zu Faktor 5) als das TIF Format.
Andere Hersteller und Kameras bieten 4 Abstufungen der Qualität:
Economy = sehr hohe Komprimierung, sehr schlechte Bildqualität
Standard = mittlere Komprimierung, mittlere Bildqualität
Fine = wenig Komprimierung, gute bis hohe Bildqualität
Super Fine = nahezu keine Komprimierung, höchste Bildqualität
Beispiel eine Olympus Kamera 2100 UZ
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Aufnahmemodus
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Tiff
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SHQ
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HQ
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SQ (Normal)
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Bildauflösung
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1600x1200 Pixel
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1600x1200 Pixel
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1600x1200 Pixel
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640x480 Pixel
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Datenkompression
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Ohne Datenkompression
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Geringe Kompression JPEG/JPG
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Standard JPEG / JPG
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Standard JPEG / JPG
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TIFF Format: Das Tiff (Tagged Image Format) ist wohl das älteste Bildformat und ist sozusagen ein Standard. Man kann sagen, dass es von jedem Computersystem und jedem Bildbearbeitungsprogramm gelesen und verarbeitet werden kann.
Tiff arbeitet völlig verlustfrei. Dementsprechend ist die Qulität der Bilder sehr hoch. Es hat eine Farbtiefe von 48 bit und bietet daher True Color, also absolute Farbechtheit. Wie im JPG Format können ebenfalls die EXIF Daten gespeichert werden.
Die hohe Farbiefe und Bidqualität hat den Nachteil, dass die Dateigrössen von Tiff Bildern sehr gross werden können. Am Computer ist das weniger ein Problem. Hier können mit entsprechenden Packprogrammen (WinZIp) die Tiff Daten komprimeirt werden. Die Digitalkamera kann dies nicht. Ein Bild mit 1600x1200 Pixeln, aufgenommen mit einer 2 MP Kamera, kann schon mal 5-6 MB Dateigrösse annehmen. Sie können sich leicht ausrechnen wie wenig Bilder hier auf eine 64 MB Chipkarte passen.
RAW Format: Ein paar Kamera Hersteller bieten zusätzlich noch das RAW Format. Dies ist im eigentlichen Sinne kein Bildformat. Es handelt sich um die Rohdaten des Kamerachips, des CCD. Jedes einzelne Pixel wird unverändert gespeichert. Hauptsächlich professionelle Foto- Dienstleister, Fotografen und Studios arbeiten öfters mit dem RAW Format. Dies ist interessant wenn es um das Ausbelichten und weiterverarbeiten geht. Nur wenige Bildbearbeitungprogramme können mit dem RAW Format umgehen.
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Digitale Spiegelreflex Kameras
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Bei diesen Kameras kann man meist zwischen den Modi:
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auswählen. Basic bietet die geringste Auflösung mit einer Komprimierung von 1:16 (Nikon D70) Die Einstellung Normal hat eine Komprimierung von 1:8 und ist ideal für die meisten Verwendungszwecke. Die Qualität Fine hat eine sehr gute Bildqualität, ist optimal für hochwertige Ausdrucke und Vergrößerungen. Die Komprimierung liegt bei nur 1:4. (Alle Werte Nikon D70). Ein Sonder-Format ist das RAW Format. Dies sind die Rohdaten die der Bildsensor liefert. Diese Daten sind unverändert und ohne Verarbeitung. Bei der Nikon D70 werden die Daten mit einer Farbtiefe von 12 Bit gespeichert.
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Stellen Sie Ihre Kamera immer Ihren Ansprüchen entsprechend ein. Es kommt immer darauf an, was Sie mit den Bildern machen wollen. Sehen Sie dazu im nächsten Kapitel "Verwendungszweck" nach.
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Bildgröße
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Bei vielen Kameras kann man neben der Bildqualität auch noch die Bildgrösse einstellen.
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Option
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Grösse (in Pixel)
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Grösse im Ausdruck bei 200 ppi
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L
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3008 x 2000
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38 x 25 cm
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M
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2240 x 1488
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28 x 19 cm
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S
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1504 x 1000
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19 x 13 cm
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