Vielleicht ging es Ihnen mit Ihrer analogen Kamera auch schon so: Sie hatten einen ganzen Film aufgenommen. Nach einiger Zeit hatten Sie den Film dann zum entwickeln gebracht. Beim durchsehen der Aufnahmen würden Sie gerne wissen, zu welchem Zeitpunkt habe ich eigentlich das Foto gemacht?
Oder Sie hatten eine Belichtungsreihe von einem Motiv aufgenommen um die möglichst beste Qualität zu erzielen. Nun wissen Sie aber nicht mehr, welche Blende und Zeit hatten Sie dafür eingestellt. Welche Blende- Zeitkombination erzielte nun das beste Ergebnis?
"Beim nächsten mal mache ich es besser", denken Sie und nehmen in Zukunft einen Notizblock und Bleistift mit, um die Aufnahmedaten zu notieren.
Genau die gleiche Situation gibt es im Digitalkamera Zeitalter auch. Auch hier wollen Sie eventuell wissen, welche Einstellungen hatte ich nochmals für diese Nachtaufnahme gemacht? Oder Sie zeigen Ihre Aufnahmen im Internet und plötzlich frägt Sie jemand zu den Aufnahmedaten.
"Welchen ISO Wert hattest du eingestellt?" "Wie lange hast du belichtet?" "Welchen Weißabgleich hast du genommen?"
Die Digitalfotografen haben es heutzutage jedoch wesentlich besser. Man benötigt keinen Notizblock mehr. Dieser ist bereits in die Kamera "eingebaut".
Alle Aufnahme relevanten Details werden zusammen mit der JPG Datei (oder auch Roh Datei) gespeichert. Diese Daten nennt man auch EXIF Daten. EXIF steht für Exchangeable Image File und ist ein Standard für die Speicherung von Aufnahmeinformationen bei Fotos und Bilddaten. Die Firma JEITA hat diesen Standard zusammen mit Kameraherstellern entwickelt.
Es gibt zwei EXIF Standards / Spezifikationen:
EXIF 2.1: Specification by JEITA, June 1998. EXIF 2.2: Specification by JEITA, April 2002.
Welche Daten werden gespeichert? (Die Auflistung ist nicht vollständig und unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller)
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