Fast bei allen handelsüblichen Kompakt- Digitalkameras kann man einen Makromodus einstellen. Die Einstellung erfolgt meist über das Menü oder mittels eines Schalters. Was passiert dabei?: Im Prinzip werden die Linsen im Objektiv verschoben und in eine andere Stellung gebracht. Dadurch bekommt man eine wesentlich geringere Naheinstellgrenze. Der Makromodus wirkt sich auch auf den Autofokus aus. Oft bewegt sich der Bereich nicht mehr bis zu Unendlich. Auch die Schritte des Fokus-Motors sind meist kleiner. Bei den meisten Kameras bedeutet der Makromodus auch eine Einschränkung des Brennweiten-Bereichs. Der Makromodus wird oft nur im Weitwinkel-Bereich eingestellt. Das bedeutet das man keine Telebrennweite mehr einstellen kann.
Die Naheinstellgrenze liegt meist bei ca. 1cm. Falls dies nicht ausreichend ist, können noch Nahlinsen auf das Objektiv geschraubt werden. Bei Makroaufnahmen ist es immer schwierig den richtigen Schärfepunkt zu finden. Dies liegt teilweise am Autofokus selbst. Es lohnt sich ein Versuch den Fokus manuell einzustellen. Ein anderes Problem mit der Schärfe liegt einfach daran, dass die Schärfentiefe rapiede abnimmt.
Fotografieren Sie immer mit Stativ um Verwacklungen vorzubeugen.
Ein Fernauslöser oder der eingebaute Selbstauslöser ist ebenso hilfreich, damit die Aufnahme nicht verwackelt.
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