Die Kamera

Leider sind nicht alle Kameras für die IR-Fotografie geeignet.
Am Bildsensor selbst liegt es meist nicht. Viele Hersteller setzen jedoch vor den CCD einen Filter der die Infrarotempfindlichkeit reduzieren soll.
Ein guter erster Test ob Ihre Kamera geeignet ist, funktioniert wie folgt:
Jede Fernbedienung (z.b. die eines Fernsehers) hat eine IR Diode. Drücken Sie eine Taste der Fernbedienung und machen Sie gleichzeitig eine Aufnahme. Man sollte die leuchtende IR Diode auf dem Foto erkennen können.

Besonders gut für Infrarotaufnahmen sind einige Sony-Kameras geeignet, bei denen der eingebaute Infrarot-Sperrfilter weg geklappt werden kann. Das trifft z. B. auf die F707, F717, F828 und V1 zu – alles Kameras, die Nightframing beherrschen. Hierbei ergeben sich aber noch andere Probleme, da in diesem Modus die Belichtungszeiten beschränkt sind, so dass man bei diesen Modellen oft noch einen Graufilter benötigt. Vollends ungeeignet sind dagegen z. B. die Minolta D7Hi, A1 und A2, da hier ein IR-Sperrfilter fest verbaut wurde, der bei Infrarotaufnahmen einen hellen Fleck in der Mitte des Bildes produziert. Geeignet sind wiederum folgende Kameras: Canon Powershot G3, G4, G5. Minolta Dimage Z1 und Z2, Panasonic FZ10, Olympus C-750 Ultra Zoom und noch viele andere.
Auch die digitalen Spiegelreflex Kameras wie etwa Nikon D70 sind geeignet.

Objektive:
Auch nicht alle Objektive sind für die IR-Strahlung geeignet.
Objektive die garnicht geeignet sind, zeigen meist einen weissen runden Fleck (Hotspot) in der Mitte des Fotos.
Durch die enorme Lichtreduktion und Filterung arbeitet auch der Autofokus meist nicht zuverlässig. Es bietet sich daher an, manuell zu fokussieren.


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