Histogramm

Jeder engagierter Fotograf bzw. jeder der beim Fotografieren Fehler vermeiden möchte, sollte ein Histogramm deuten können.
Es ist die beste Kontrollmöglichkeit die uns zur Verfügung steht.
Bei vielen hochwertigen Kameras kann man sogar gleich nach der Aufnahme ein Histogramm am Display hinten einblenden und ansehen. Somit können etwaige Belichtungsfehler gleich behoben werden.

Ein Histogramm ist die grafische Darstellung der Tonwertverteilung von einem Bild.
Die Skala fängt links bei Schwarz /Tonwert 0 an und endet rechts bei Weiss mit Tonwert 255.
Je öfter der entsprechende Tonwert vorhanden ist, umso höher ist der darüber liegende Balken.
Angezeigt wird immer auch der Mittelwert. Dies ist der durchschnittliche Helligkeitswert.
Ein Foto mit einem Wert unter 127 deutet eher auf ein dunkles Bild hin. Ein Wert über 128 weist eher auf ein helles Bild hin.

Ein gutes Foto sollte immer den gesamten Bereich des Histogramms abdecken und zu beiden Rändern, links und rechts, sanft auslaufen. Ein starker Anstieg am linken oder rechten Rand deutet auf eine Unter- bzw. Überbelichtung hin.

Die Beispielfotos unten sollen Ihnen helfen ein gutes Histogramm von einem schlechten zu unterscheiden.


Hier ein optimal bzw. gut belichtetes Foto.
Das Histogramm hat hat links und recht am Ende der Skala keine überhöhten Werte. 
Diese Foto wurde zu hell aufgenommen.
Man sieht am Histogramm das es nach rechts verschoben ist. Im rechten Teil der Skala sind die Weisstöne vorhanden. Ganz rechts ist ein zu hoher Ausschlag vorhanden wobei im linken Drittel fast gar keine Werte mehr zu sehen sind. Solche eine Aufnahme kann man nur schwer wieder bereinigen oder verbessern. 
Diese Foto wurde unterbelichtet und ist zu dunkel.
Im Gegensatz zu vorher hat sich nun die Skala nach links zu den Schwarzwerten verschoben. Ganz links beginnt gleich ein starker Ausschlag und ab der Mitte bis nach zum rechten Ende sind keine Werte mehr vorhanden. 

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