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Fotolexikon

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TILT&SHIFTOBJEKTIVE
Tilt&Shift-Objektive sind Spezialkonstruktionen mit einem übergroßen Bildkreisdurchmesser, deren op-tische Achse sich aufgrund einer ausgeklügelten Mechanik sowohl parallel verschieben als auch schwenken und neigen lässt (tilt = Neigung, shift = Verschiebung). Canon bietet drei TSObjektive an (TS-E 3,5/24 mm L, 2,8/45 mm und 2,8/90 mm), Nikon eines (PC Micro-Nikkor 2,8/85 mm D). Andere Objek-tive mit dem Zusatz PC (Perspektive Control) sind "einfache" Shiftobjektive, deren optische Achse sich nur verschieben lässt. Dadurch können Bildpartien abgebildet werden, die sonst außerhalb des Bildkrei-ses herkömmlicher Objektive mit vergleichbarer Brennweite liegen würden. Sie werden vor allem bei Architekturaufnahmen eingesetzt, um stürzende Linien durch Parallelverschiebung der optischen Achse auszugleichen.TS-Objektive bieten zusätzlich die Möglichkeit, durch Verschwenkung der optischen Achse die Lage der Schärfenebene zu verändern (siehe Scheimpflug-Prinzip). Das gibt der Schärfen-tiefe als Mittel der Bildgestaltung eine völlig neue Di-mension, denn man kann den Verlauf der Schärfen-tiefe dem Motiv optimal anpassen. Dabei wird jedoch, entgegen der landläufigen Meinung, der Bereich der Schärfentiefe weder vergrößert noch verkleinert.

Tele

Klassifizierung der Objektivbrennweiten. Als Teleobjektive werden alle Objektive ab einer Brennweite von 60 mm bezeichnet. Typische Eigenschaften eines Teleobjektives sind der enge Bildwinkel (von 35° abwärts – je nach Brennweite), die geringe Schärfentiefe sowie der Komprimierungseffekt (weit und nah entfernte Bildpartien auf einer Ebene). Unterklassifiziert in leichte Teleobjektive (60 bis 115 mm), Standard-Teleobjektive (115 bis 180 mm) und Super-Teleobjektive (ab 180 mm aufwärts).

Telekonverter
Objektivvorsatz, der die Brennweite verlängert.

TFT
Abk. für "Thin film technology". Derzeit die qualitativ beste Möglichkeit für farbige LCD-Anzeigen.

Thermosublimation
Bezeichnet ein Druckverfahren bei der durch Heizelemente Farbstoffe von einer Trägerfolie abgelöst und auf Papier oder Folie übertragen werden. Da beim Thermosublimationsdruck die Farben durch die Verschmelzung – und nicht wie beim Tintenstrahldruck durch die Überlagerung – von Farbenkomponenten entstehen, verzichtet der Thermosublimationsdruck auf ein Raster und kann somit Bilder selbst bei geringer Druckauflösung in Fotoqualität zu Papier bringen.

Thumbnail
Miniaturdarstellung ("Fingernagel") eines digitalen Bildes. Wird oftmals zur Voransicht in Bildbearbeitungsprogrammen benutzt.

TIFF
Abk. für "Tagged Image File Format"; weit verbreitetes Dateiformat zur verlustfreien Speicherung von Bilddateien. Das TIFF-Format kann mit einer verlustfreien Komprimierungsmethode (meistens so genannte LZW-Komprimierung) kombiniert werden.

Tonwertumfang
Der Tonwertumfang bezeichnet die Spanne an darstellbaren Tönen/Schattierungen zwischen der hellsten und der dunkelsten, noch durchzeichnenden Stelle in einem Bild.

Tote Pixel
"Tote" Pixel sind defekte Pixelelemente auf einem Bildwandler, die total funktionsunfähig sind. Tote Pixel werden als schwarze Lücken auf dem Bild sichtbar.

True Color
Von einer Echtfarbdarstellung wird gesprochen, wenn am Bildschirm oder im Ausdruck ein Bild mit mindestens 16 Millionen Farbnuancen wiedergegeben wird.

TruePic
Bei der von Olympus entwickelten eingesetzten TruePic-Technologie werden sämtliche vom CCD-Bildwandler erfassten Bildinformationen vor der Speicherung mit Hilfe eines "intelligenten" Programms optimiert. Bei diesem als 3 D Cubic-Algorithmus bezeichneten Verfahren werden die Bildinformationen bezüglich Helligkeit und Farbe der jeweils in Nachbarschaft stehenden Pixel aufeinander abgestimmt.

TTL
Abk. für "Through The Lens"; Prinzip bei dem die Belichtungsmessung und/oder die Scharfeinstellung und/oder die Sucherbild-Projektion auf elektronischem oder auf opto-mechanischem (z. B. Spiegel- oder Prismensystem) Wege durch das Objektiv hindurch erfolgt.

TTL-Blitzsteuerung
Bei der TTL-Blitzsteuerung wird das Blitzlicht, genauso wie das Dauerlicht durch das Objektiv, in der Kamera gemessen – die Messung von Blitzlicht und Dauerlicht erfolgt jedoch über getrennte Messzellen. Danach übernimmt die Kamera auch die Dosierung der vom Blitzgerät abzugebenden Lichtmenge. Das Blitzgerät braucht deshalb über keine eigene Messzelle und Steuerschaltkreise zu verfügen; die Kamera übernimmt die gesamte Arbeit. Da die Kamera mit dem Blitzgerät kommuniziert, brauchen auch keine Einstellungen vom Blitzgerät auf die Kamera – und umgekehrt – per Hand übertragen zu werden.

Twain-Treiber
Abk. für "Tool Without Any Interesting Name" • standardisierte Software-Schnittstelle zwischen Software-Programmen und Bildverarbeitungs-Hardware wie zum Beispiel Scannern und digitalen Kameras. Dadurch kann jede Software (sofern sie mit einer TWAIN-Schnittstelle ausgestattet ist) auf die angeschlossenen Geräte zugreifen und diese ansteuern. Verfügt ein Programm also über eine TWAIN-Schnittstelle, dann können Bilder direkt von diesem Programm aus bearbeiten werden, ohne dass auf eine spezielle Scan-Software zurückgegriffen werden müsste.

S
U

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