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Fotolexikon

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MAKRO-OBJEKTIVE
Makro-Objektive sind Spezialobjektive für Nahaufnah-men bis zu
einem Abbildungsmaßstab von 1:1. Bei Nikon tragen die MakroObjektive die Zusatzbezeichnung Micro, während die Lupenobjektive Makro-Nikkore genannt werden. Makro-Objektive erschließen den Nahbe-reich und die faszinierende Welt der Makrofotografie, können aber auch wie herkömmliche Objektive ihrer Brennweite verwendet werden.

MEHRFACHBEUGUNGSGLIED
Canon ist mit dem Mehrfach-Beugungsglied (DO = Diffractive Optical Element) ein technologischer Durchbruch gelungen. Zwei gegeneinander gerichtete konzentrische Linsen mit Beugungsgittern sollen in der Lage sein, Abbildungsfehler (chromatische und sphärische Aberrationen) wirkungsvoll zu korrigieren. Das Mehrfach-Beugungsglied von Canon hat auch einen klar definierten Einsatzzweck: Der Prototyp des Canon EF 4/400 mm DO IS USM ist um 26 Pro-zent kürzer und um 36 Prozent leichter als die herkömmliche Version.

Makrokonverter
Objektivvorsatz für Nahaufnahmen. Verkürzt die Nahgrenze, was erlaubt, sich dem Motiv zu nähern um so formatfüllende Bilder zu machen. Im Gegensatz zu Nahlinsen, setzen sich Makrokonverter (= Vorsatz-Achromat) meistens aus mindestens zwei Linsenelementen zusammen und erreichen deshalb bessere Abbildungseigenschaften als Nahlinsen.

Megapixel
Pro Megapixel besitzt der Bildwandler (CCD, CMOS) einer Digitalkamera rund 1 Mio. Pixel Bildpunkte. Der Megapixel-Wert dient der Klassifizierung von Digitalkameras nach ihrer Auflösung.

Megazoom
Ein Begriff für Zoomobjektive mit einem Zoomfaktor von 10 oder größer. Brennweitenbereich beispielsweise 35-350 mm = 10-fach-Zoom.

Mehrfeldmessung
Bei dieser Meßmethode wird das vom Objektiv anvisierte Bild in mehrere Felder unterteilt, die einzeln ausgemessen werden. Einfache Mehrfeldmesssysteme berechnen aus den einzelnen Messungen den Durchschnittswert. Moderne Mehrfeldmesssysteme untersuchen die Verteilung der Helligkeit und versuchen diese mit auf einem Chip vorprogrammierten Szenarien (z.B. Sonnenuntergang oder Gegenlichtsituation) zu vergleichen. Dadurch ist die Kamera in der Lage, bestimmte Aufnahmebedingungen zu erkennen und entsprechende Belichtungskorrekturen vorzunehmen. Die Mehrfeldmessung ist die für den Anfänger die zuverlässigste und am wenigsten fehleranfälligste Art der Belichtungsmessung.

Mehrpunkt-Autofokus
Autofokus-System, das in der Lage ist, nicht nur – wie konventionelle Autofokus-Systeme – in der Bildmitte Scharfzustellen, sondern auf mehreren fest definierten Stellen bzw. Punkten im Bild. Diese können entweder automatisch oder per Hand einzeln angewählt werden.

Memory-Effekt
Ist die negative Eigenschaft, die nur bei NiCd-Akkus zu finden ist. Wird der Akku mehrfach in nichtleerem Zustand nachgeladen, tritt dieser Effekt in Kraft. Das bedeutet, dass sich der Akku nur noch an die nachgeladene Kapazität erinnert und nicht an seine Gesamtkapazität. Folglich wird der Akku immer schwächer.

MF
Abk. für "Manual Fokus"; manuelle Scharfeinstellung des Objektives.

Microdrive
Eine Miniaturfestplatte von IBM entwickelt. Die Festplatte hat das CompactFlash-II-Format. Microdrive-kompatible Digitalkameras müssen CompactFlash-II-kompatibel sein und auch eine elektronische Kompatibilität (Stromverbrauchsanforderungen, Firmware-Unterstützung) zum Microdrive gewährleisten.

Mignon
Bezeichnet Batterien/Akkus mit Standard-Maßen von 14,5 x 50,5 mm. Weitverbreittestes Batterieformat. (= AA oder R6)

Mittelformat
Bezeichnung für das analoge Rollfilm-System. Größer als das Kleinbild-Filmformat. Die Standard-Aufnahmeformate bei Mittelformat sind 4,5 x 6 cm, 6 x 6 cm, 6 x 7 cm und 6 x 9 cm. Für diese Formate kommen spezielle Kameras (meistens mit Lupen-Schacht oder mit Spiegelreflexsucher) zum Einsatz.

Mittenbetonte Integralmessung
Diese Art der Belichtungsmessung wird häufig bei Motiven mit gleichmäßiger Kontrastverteilung angewendet.

Mittenkontakt
Elektrischer Kontakt an jedem Blitzschuh zur Übertragung des Zündungsbefehles für den Blitz. Der Mittenkontakt ist vom Durchmesser her größer als zusätzliche Kontakte bei Systemblitzschuhen.

MO-Disk
Abk. für Magnetic Optical Disk; Magneto-Optischer Datenspeicher, bei dem die Daten durch Einwirkung von Hitze und eines Magnetfeldes geschrieben werden und per gebündeltem Laserstrahl (ähnlich CD) ausgelesen werden.

Moiré
Störende Überlagerungsmuster, wenn Bildraster unterschiedlicher Auflösung übereinander gelegt werden. (kleine Karos auf dem Fernseher) Ein Moire Effekt kann bei vielen Digitalmakeras entstehen.

Monochrom
Bezeichnung für Graustufen-Darstellung. Der Begriff "Schwarz-weiß" ist an sich falsch, da Schwarz-Weiß-Bilder eigentlich nur aus den Farben Schwarz und Weiß – ohne die dazugehörigen Graustufen – bestehen dürften.

Monopod
Mit diesem Begriff ist meist ein Einbeinstativ gemeint.

Motivprogramm
Bei einem Motivprogramm stellt die Kamera automatisch Verschlusszeit, Blende und andere Parameter (Blitzeinstellungen, Bildtransport, Schärfe usw.) einer vorgegebenen Aufnahmesituation (z. B. Nacht-, Landschafts-, Makro-, Portrait- oder Nahaufnahme) ein.

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