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 | Speichermedien |
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Bei herkömmlichen analogen Kameras diente der Film als Speichermedium.
Digitalkamers speichern die Fotos auf elektronischen Medien. Bei den heutigen Digitalkameras sind fast überall, auswechselbare Speicherkarten eingebaut. Es gibt mittlerweile sehr viele unterschiedliche Speichermedien. Moderne Kameras können auch unterschiedliche Arten von Speicherkarten aufnehmen. Die Speicherkarten haben fast alle eines gemeinsam. Die digitalen Bilder werden in einem RAM bzw. Festspeicher festgehalten. Es sind also keine beweglichen Teile notwendig um den Speichervorgang durchzuführen.
Die einzige Ausnahme bildet der IBM Microdrive, welches im Prinzip wie eine richtige Festplatte arbeitet.
Alle Speichermedien gibt es in unterschiedlicher Größe.
Hier die einzelnen Typen:
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Smart-Media Karten
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Die Smart-Media Karte ist eine der ersten, weit verbreiteten Speicherkarten gewesen. Sie kann in sehr viele Kameramodelle eingebaut werden.
Die Smart-Media Karte ist ein reines Speichermedium, ohne zusätzlicher Elektronik. Die erste Generation der Karten brauchte eine Versorgungsspannung von 5 Volt. Dies Karten sind aber kaum noch auf dem Markt und können auch nicht in jede Kamera eingebaut werden. Die zweite Generation arbeit hingegen mit 3,3 Volt und hat eine Speichergrösse bis zu 128 MB.
Die Karten gelten als umempfindlich und wenig anfällig. Wichtig ist nur, dass der Kontakt nicht beschädigt wird.
Die Smart-Media Karten gibt es von vielen Herstellern. Ein Besonderheit sind die Karten der Firma Olympus. Diese Karten sind speziell geeignet für Olympus Kameras und besitzen eine eingebaute Panoramaautomatik. In Verbindung mit Olympus Kameras die diese Funktion unterstützen, lassen sich so sehr einfach 360 Grad Blicke realisieren.
Zur Info:
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels (12.04.003) wurde von fast allen Herstellern der Smart-Media Karte bekannt gegeben, dass dieses Model in Zukunft nicht mehr hergestellt wird.
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Compact-Flash Karten
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Die Compact-Flash Karte ist sehr weit verbreitet.
Das Speichermedium ist in einer stabilen Kunstoffhülle untergebracht. Die Karten sind sehr unempfindlich und können kaum beschädigt werden. Die Karten gibt es mittlerweile bis zu 1 GB Grösse. Noch höhere Speicherwerte wurden bereits angekündigt.
Anders als bei den Smart-Media Karten ist bei dieser Karte eine Steuerelektronik eingebaut. Das Speichern und Auslesen übernimmt also die Karte selbst und nicht die Kamera. Die Vorteile liegen auf der Hand. Die Karte steuert sich selbst und ist eigentlich immer kompatibel. Compact-Flash Karten können daher auch problemlos in andere Geräte wie Notebooks und PDAs eingesteckt werden.
Es gibt inzwischen zwei Typen von Compact-Flash Karten:
Typ I bzw. Slot I und Typ II bzw. Slot II Der Typ II ist dicker und hat andere Kontakte. Die Schreib-Lesegeschwindigkeit ist hier höher.
Es gibt sehr viele Hersteller dieser Karten. Auch sind die Preise sehr unterschiedlich. Besonders die Art und Weise wie gespeichert wird, entscheidet den Preis. So sind die sogenannten "Ultra" Karten besonders schnell beim Lesen und Abspeichern der Daten.
Bei gossen Datenmengen lohnt sich eventuell dieser Kartentyp.
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Secure-Digital (SD) Karten
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Die Secure-Digital oder auch Mulit-Media Karte ist ein modernes Speichermedium. Die Karten sind sehr klein und sind sehr robust. Wie bei den Compact-Flash Karten gibt es hier keine aussen liegende Kontakte. Diese Karten lassen sich auch in viele andere Geräte wie PDAs, Mobiltelefone und Walkmen einsetzen.
Die Karten werden sicher in Zukunft weit verbreitet sein. Einige Hersteller haben bereits sehr hohe Speichergrößen angekündigt
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IBM Microdrive
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Wie eingangs erwähnt, ist der IBM Microdrive eine besondere Art von Speichermedium. Die digitalen Bilder werden auf einer richtigen Festplatte im Miniformat, gespeichert. Die Größe ist erstaunlich. Der Microdrive unterscheidet sich kaum von der Größe einer Compact-Flash Karte. Er kann auch fast überall da eingesetzt werden, wo ein Compact-Flash Typ II verfügbar ist. Momentan gibt es Speichergrößen von bis zu 1 GB. IBM hat jedoch noch größere Speicher angekündigt. Im Verhältnis der Speichergröße sind die IBM Microdrive recht kostengünstig. ein weiterer Vorteil dieses Speichermedium ist die Schnelligkeit des Datenzugriffs. So können in einer von anderen Karten bisher unerreichten Geschwindigkeit, Daten gelesen und gespeichert werden. Dies macht den Microdrive besonders bei hochwertigen Kameras interessant.
Wie bei allen Festplatten, besteht auch der Microdrive aus vielen beweglichen Teilen. Diese sind gegen Herunterfallen und Stöße empfndlich. Auch der Stromverbrauch dieses Mediums ist nicht zu verachten Manchmal liest man auch, dass der IBM Microdrive bei langer Laufzeit, recht heiss wird.
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Sony Memory Stick
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Wie der Name schon sagt, hat die Firma Sony diese Speicherkarte entwickelt. Daher findet man diese Art von Speicher auch fast nur in Sony Digitalkameras.
Der Speicherstick ist momentan bis zu 128 MB groß. Die Speicherkarte ist sehr klein (ca. 50x15mm) und sehr robust.
Auch diese Karte hat eine eingebaute Steuerelektronik zum Verwalten der Daten.
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Olympus xD-Picture Karte
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Eine recht neue zukunftweisende Speicherkarte ist die xD-Picture Card von Olympus. Die Karte ist sehr klein. (ca. 20x25.2mm)
Die Karte soll in naher Zukunft auch in vielen anderen Geräten wie PDAs, Organizer, MP3 Player und Mobiltelefone zu finden sein. Die Karten haben keine Steuerelektronik. Das Lesen und Schreiben muss daher vom jeweiligen Gerät erfolgen.
Die Karten sind momentan vor allem für neue Olympus Kameras geeignet. Es sollen aber auch schon Adapter zum Compact-Flash Slot verfügbar sein. Da es laut Olympus in naher Zukunft xD Cards mit bis zu 8 GB geben soll, dies mit einer beeindruckenden Schreib-Lese- Geschwindigkeit, sind diese Karten sicher auch für andere Hersteller sehr interessant.
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Besonderheit Image Tank
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Ein Problem beim speichern von Fotos gibt es bei allen Karten. Irgendwann ist auch die größte Karte voll. Dies kann vor allem im Urlaub und auf Reisen vorkommen.
Was tun wenn man keine leere Ersatzkarte hat oder einen PC zum überspielen der vollen Karte auf den PC?
Eine gute aber auch recht teure Lösung ist der "Bilder Tank"
Im Prinzip handelt es sich um eine externe, kleine Festplatte wie sie auch in Notebooks zu finden ist. Die Festplatte sitzt in einem stabilen Gehäuse, das Walkman Aussmaße hat, also recht klein ist. der Imager Tank hat einen eingebauten Controller und einen USB Anschluss. Über diesen Anschluss können die Daten von jeder Speicherkarte auf die interne Festplatte überspielt werden.
Fazit:
Für längere Reisen wo es keine Möglichkeit gibt, die Speicherkarte unterwegs zu leeren ist der Image-Tank sicher eine gute Lösung.
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Bildsensoren CCD Sensoren Schnittstellen
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