Lomografie
Objektive & Brennweiten

Bei den Kompakt- Digitalkameras sind die Objektive immer fest mit der Kamera verbunden und können nicht gewechselt werden.

Bei den niedrig preisigen Modellen handelt es sich meist um ein 3 fach Zoom.

In der analogen Fotografie wird in der Regel von einer Normalbrennweite von 50 mm ausgegangen.
Dies ergibt sich aus der Grösse eines Kleinbildfilms. Dieses Format ist 24x36mm. Die Diagonale ergibt daher 43,3mm.

Bei Digitalkameras (auch digitale Spiegelreflex) wird jedoch mit einem Sensorchip gearbeitet. Diese haben recht unterschiedliche Grössen und sind in der Regel wesentlich kleiner wie das Kleinbild-Format.

Ganz kleine Chips mit 1/3 Zoll (6mm Diagonale) sind kaum noch zu finden. Die meisten Modelle haben einen Chip mit 2/3 Zoll (11,4mm Diagonale).

Das Motiv wird durch das Objektiv auf dem Kamerasensor abgebildet. Bei Analog Kameras ist das der Film. Da die Fläche eines digitalen Sensors viel kleiner ist, ergeben sich ganz andere Vergrösserungen.

Ist die Grösser des Bildsensors in ihrem Kamera-Handbuch angegeben, können Sie mit folgender Formel den Umrechnungsfaktor bestimmen:

KB-Diagonale : Sensordiagonale = Umrechnungsfaktor

Beispiel Nikon D70:

Ein Kleinbildnegativ hat ca. 43mm Diagonale. Der Sensor der Nikon D70 misst 23,7x15,6. Er hat also eine Diagonale von ca. 28,4 mm.
Dies ergibt einen Umrechnungsfaktor von ca. 1,5


Bedenken Sie daher, dass bei digialen Spiegelreflex Kameras ein Objektiv mit z.b. 28mm eigentlich schon dem einer Normal-Brennweite von ca. 50mm entspricht.

Weitwinkel- Tele und Co

Welche Brennweiten und Objektivarten gibt es?

Die digitalen Kompaktkameras haben meist ein 3-fach Zoom eingebaut.
Der Zoombereich fängt normalerweise bei ca. 35 mm an und geht bis ca. 80mm.
Mit diesem Brennweiten-Bereich kann man relativ viel abdecken.

Bessere Kameras haben dagegen schon einen 6- fachen oder sogar bis zu 10 fachen Zoombereich.
Auf das Kleinbildformat umgerechnet hat man bei einem 10-fach Zoom den enormen Bereich von ca. 30-300mm
Damit lässt sich schon ganz schön viel anfangen. Vor allem Tierfotografen freuen sich über die sehr gute Telebrennweite von 300mm.

Hinweis:
Ich spreche bei diesen Brennweiten und Zoombereich immer vom optischen Zoom! Dies ist wichtig zu wissen.
Viele Kamera-Hersteller prahlen mit sehr hohen Zoom-Breichen. Dabei wird hier aber meist von einem Digital-Zoom gesprochen.
Dies ist eigentlich nichts anderes als eine Ausschnittsvergrösserung der Bildbereiches. Die Bildqualität leidet daher sehr.

Spiegelreflex Kameras:
Bei diesen Kamera-Typen können die Objektive gewechselt werden.
Oft gibt es beim Kauf der Kamera, Pakete bei denen ein Zoom Objektiv dabei ist.
Empfehlenswert ist ein leichtes Weitwinkel Objeitv ab 35mm bis hin zu einer Telebrennweite von ca. 130mm - 200mm.

Kombatibilität:

Welche Objektive an Ihr Kameragehäuse passen und welche kompatibel sind, hängt immer ein wenig vom Hersteller ab.
So können z.b. bei der Nikon D70 alle Objektive, selbst alte manuelle Objektive angeschlossen werden.
Allerdings können oft bei älteren Objektiven nicht alle Kamerafunktionen ausgeführt werden. So sind bei manuellen Objeitven nur Aufnahmen im manuellen Belichtungsmodus möglich. Man muss also die Blende und Zeit von Hand einstellen.

Am geeignetesten sind sicher moderne Objektive der digitalen Baureihe. Diese Objektive sind in der Regel genau auf die Kamera
und auf den digitalen Sensor abgestimmt.

Qualität:


Oft wird in der Fachpresse davon abgeraten, älter Objektive an Digitalkameras anzubringen. Meine Erfahrungen mit alten Objektiven bei der Nikon D70 waren hingegen recht gut. Ich habe keine wesentliche Qualitätseinbusen feststellen können.

Übertragung von Kamera zu PC

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