Lomografie
Weißabgleich

In der analogen Fotografie musste man sich über den Weißabgleich keine Gedanken machen.
Der Weißabgleich dient dazu, die Kamera auf die Farbtemperatur des Lichtes am Aufnahmeort einzustellen. In der Digitalfotografie kann im Gegensatz zur analogen Fotografie die Farbtemperatur den Lichtverhältnissen angepasst werden.

Automatischer Abgleich:
Beim lautomatischen Abgleich sucht die Kamera nach einer für sie weiß erscheinenden Fläche. Das kann funktionieren, wenn wirklich nahezu Weiß in ihrem Blickfeld ist. In Wirklichkeit ermittelt sie nach der hellsten Stelle, die naturgemäß nicht unbedingt weiß sein muss. Die Folge kann sein, daß Farbstiche auftreten.

Manueller Abgleich:
Zum manuellen Weißabgleich hält man die Kamera formatfüllend auf eine möglichst weiße Fläche in der zu filmenden oder fotografierenden Umgebung. Ein weißes Blatt A4 tut in den meisten Fällen diesen Dienst. Ideal ist jedoch eine so genannte Graukarte. Nach Betätigung der entsprechenden Funktion kann der Kameraprozessor die richtige Farbtemperatur ermitteln.
Ganz wichtig ist dieser manuelle Weißabgleich bei der Infrarot-Fotografie!

Weißabgleichreihen:
Kameras im höheren Preissegment bieten die Funktion für Weißabgleichsreihen. Bei dieser Technik werden vom selben Motiv mehrere Aufnahmen mit verschiedenen Einstellungen für den Weissabgleich aufgenommen.

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