Stürzende Linien

Ein fotografisch richtig interessantes Gebäude oder Objekt ist garnicht so häufig zu finden.
Interessanter ist es hingegen oft, nur einen engen Ausschnitt von der Fassade zu wählen oder ein paar Details heran zu zoomen.

Wie so oft gilt auch hier. Wechseln Sie einmal Ihren Standpunkt. Gehen Sie einmal ganz dicht an das Gebäude heran und fotografieren Sie es von unten herauf.

Ein Problem das fast alle Fotografen schon einmal hatten, ist die Perspektive und die Wirkung auf Gebäude.
Das Objekt wirkt oft schief. Kanten und Linien scheinen nach hinten wegzukippen.
Diesen Effekt nennt man stürzende Linien.
Je höher das Gebäude ist, desto stärker ist dieser Effekt. Das Gebäude wirkt fast wie ein Dreieck.
Im Prinzip handelt es sich hierbei um eine perspektifische Verzerrung. Dies ist eigentlich natürlich, denn der Boden und die unteren Geschosse sind ja viel näher beim Fotografen als das Dach.
Verstärkt wird dieser Effekt noch von der Verzerrung des Objektivs.

Was kann man tun?

In der Praxis gibt es eigentlich nur die Möglichkeit den Unterschied zwischen höchsten Punkt des Objekts und tiefsten Punkt des Objekts im Bezug zum Fotografen zu verringern.
Dies können Sie erreichen, indem Sie das Motiv aus einer grösseren Entfernung aufnehmen und event. eher eine Telebrennweite einsetzen.
Eine andere Variante wäre es, wenn Sie einen höheren Standpunkt wählen.

Licht und Beleuchtung

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