Das richtige Dateiformat

Bildbearbeitung Dateiformat

Wie schon im Kapitel Grundlagen erwähnt, sollte man unbedingt vor der Bearbeitung eines Fotos, die Originaldatei sichern.
Speichern Sie also die Originaldatei aus der Kamera in einem eigenen Verzeichnis ab. Bilder kommen aus der Kamera meist im JPG Format.
Entscheidend mit welchem Dateiformat Sie die Bilder bearbeiten ist auch der Festplattenplatz Ihres PCs.
Ein Foto mit 3000x2000 Pixeln kann in höchster JPG Komprimierung 3,5 MB haben, im umkomprimierten TIF Format sind es jedoch gleich 17 MB.
Wenn Sie ein Foto in mehreren Schritten bearbeiten und immer wieder zwischenspeichern, wird jedesmal die Qualität reduziert.

Ich empfehle daher die Fotos immer zuerst im TIF Format zu speichern und ganz am Schluss dann als JPG.
Besser ist es sogar, wenn Sie die zu bearbeitenden Fotos im Photoshop eigenen Format PSD oder bei PhotoImpact UFO Format speichern.
Auch hier erfolgt keine Komprimierung, die Dateien sind also sehr gross. Diese Formate haben aber den zusätzlichen Vorteil, dass wichtige Bildinformationen gespeichert bleiben. Zudem gibt es eine Protokoll Information. Fehlerhafte Schritte können später wieder rückgängig gemacht werden.
Der wichtigste Vorteil ist jedoch, dass hier auch mit Ebenen gearbeitet und diese auch gespeichert werden können. Im Tiff Format werden keine Ebenen gespeichert.

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